Schlagwort: Zeit

Deine Zeit

„The trouble is, you think you have time“ –
„Das Problem ist, du denkst, du hast Zeit“.

Diesen Satz habe ich neulich mit einem schönem Bild versehen, zugeschickt bekommen.
Zeit, ein Begriff, der für jeden verständlich gedeutet, jedoch von jedem unterschiedlich wahrgenommen wird, ist reichlich vorhanden. So zumindest denken wir. Manchmal brauchen wir Zeit, nur für uns. Wir möchten uns über etwas klar werden. Diese Zeit hat Sinn, macht Sinn. Und dann wieder, hetzen wir in der Zeit und verschwenden sie, ohne Sinn, ohne das es Sinn macht. Vielleicht kann dieser Beitrag ein wenig dazu beitragen, Ihnen die Zeit bewusster zu machen, Ihre Zeit.

Winter

Die Winterzeit ist die Zeit der Ruhe. Sie gibt uns die Gelegenheit inne zu halten und zu verweilen, bei uns und in uns selbst. Es ist die Zeit uns wieder näher zu kommen, um im Frühling neu zu erblühen. Die oft trüben Tage schenken uns ihre Monotonie, wir werden nicht abgelenkt, sondern können unser Wesen(tliches) betrachten. Zeit ist ein Geschenk und es liegt bei uns, sie für uns zu nutzen. Wir sind ein Geschenk, ein Geschenk des Lebens. Entstanden aus dem zusammen Sein zweier. Sie waren genau die richtigen für uns, zu ihrer Zeit. Nun dürfen wir für uns das wichtigste sein, in unserer Zeit.

Einheit

Unter Einheit verstehe ich das GanzSein mit sich. Ich bin friedvoll mit mir und erkenne im Ganzen, was mein Anteil am Großen ist.
Ich kann das, was kommt, nehmen. So wie der Strand die Welle nimmt und die Welle sich am Strand gütlich tut. Der Strand ist weit, das Wasser ist weit. Beide bedürfen sich. Die Welle braucht den Strand ein wenig mehr, um sich zu erfüllen, sich zu entfalten. Der Strand ist da, er kann warten, er leistet, ohne Gegenleistung, einfach so. Manchmal nimmt die Welle auch ein Stück vom Strand mit sich und macht ihn schmaler, verändert ihn. So ist es auch zwischen Eltern und Kindern. Die Eltern sind der Boden, der Strand und die Kinder sind die Wellen. Die Kinder kommen zu den Eltern und ziehen sich dann wieder zurück, suchen und finden ihren Rhythmus. Der Strand lässt sie gewähren, achtet (auf) ihre (Ge-)Zeiten und lauscht und fühlt. Ja, manchmal toben die Wellen über den Strand, verwüsten ihn, durchdringen ihn. Und doch brechen sie sich auch an ihm, kehren nach einer Weile in die Ruhe zurück, um dann ihren Rhythmus von kommen und gehen wieder aufzunehmen. Und der Strand? Er ist da.

Mein liebes Kind, wenn du mich brauchst, ich bin da.