Schlagwort: Inneres

Winter

Die Winterzeit ist die Zeit der Ruhe. Sie gibt uns die Gelegenheit inne zu halten und zu verweilen, bei uns und in uns selbst. Es ist die Zeit uns wieder näher zu kommen, um im Frühling neu zu erblühen. Die oft trüben Tage schenken uns ihre Monotonie, wir werden nicht abgelenkt, sondern können unser Wesen(tliches) betrachten. Zeit ist ein Geschenk und es liegt bei uns, sie für uns zu nutzen. Wir sind ein Geschenk, ein Geschenk des Lebens. Entstanden aus dem zusammen Sein zweier. Sie waren genau die richtigen für uns, zu ihrer Zeit. Nun dürfen wir für uns das wichtigste sein, in unserer Zeit.

Umdenken

Schon mal etwas von der Kopfstandmethode, dem sogenannten Refraiming gehört? Es lässt uns die Möglichkeit Gedanken umzudeuten und die damit ausgelösten Gefühle verändern. Dieses ist ein bewusster Vorgang. Er soll uns nicht manipulieren, sondern zeigt uns einen weiteren Weg, die Dinge zu betrachten. Wir stecken unseren Gedanken in einen neuen Rahmen (daher wird es auch noch als Neurahmung bezeichnet und kommt m.E. aus der Familientherapie). Aus „warum muss ausgerechnet mir das immer passieren” kann dann zum Beispiel ein „danke für die Erfahrung” oder „das ist ja interessant” werden. Und aus „das kann ich nicht” darf gerne ein „das kann ich noch nicht” werden.

think about it.

Schmerz

Wo sitzt dein tiefster Schmerz? Der Schmerz, der dich veranlasst, Dingen aus dem Weg zu gehen, die genau diesen Schmerz berühren? Wie weit verbiegst du dich und wie sehr hindert dieses Verbiegen dich, an den wahren Grund deines Schmerzes zu gehen? Wie bist du, ohne Schmerz, ohne die Strategie der Vermeidung? Wer bist du. wenn da kein Schmerz ist, der dich lenkt?

Wo bist

Du?

Vertrauen

Alles greift harmonisch in-ein-ander und es ist wie von selbst. Wir atmen ein, unsere Lunge tauscht Kohlendioxid gegen Sauerstoff  aus. Unsere Blut transportiert, angetrieben vom Herzen, diesen Sauerstoff in jede, unsere Zellen. Woher weiß es das? Denken wir jeden Sekunde daran, hoffentlich findet das Blut auch diese und jene Zelle unseres Körpers? Nein, wir haben vertrauen. Wir haben es gelernt zu vertrauen, es ist ein Prozess und wir sind Eins mit ihm. Auch begeben wir uns in den Schlaf, wir wissen einfach, das wir das können. Wir haben Vertrauen. Dieses Vertrauen können wir in unser Bewußtsein transportieren. Da ist etwas harmonisches. Es ist in uns, ein Quell von unbekannter Herkunft, vieleicht aus einer anderen Dimension, dem können wir uns anvertrauen. Das wir es können, beweisen wir uns selbst, mit jedem Herzschlag unseres Lebens.

Einheit

Unter Einheit verstehe ich das GanzSein mit sich. Ich bin friedvoll mit mir und erkenne im Ganzen, was mein Anteil am Großen ist.
Ich kann das, was kommt, nehmen. So wie der Strand die Welle nimmt und die Welle sich am Strand gütlich tut. Der Strand ist weit, das Wasser ist weit. Beide bedürfen sich. Die Welle braucht den Strand ein wenig mehr, um sich zu erfüllen, sich zu entfalten. Der Strand ist da, er kann warten, er leistet, ohne Gegenleistung, einfach so. Manchmal nimmt die Welle auch ein Stück vom Strand mit sich und macht ihn schmaler, verändert ihn. So ist es auch zwischen Eltern und Kindern. Die Eltern sind der Boden, der Strand und die Kinder sind die Wellen. Die Kinder kommen zu den Eltern und ziehen sich dann wieder zurück, suchen und finden ihren Rhythmus. Der Strand lässt sie gewähren, achtet (auf) ihre (Ge-)Zeiten und lauscht und fühlt. Ja, manchmal toben die Wellen über den Strand, verwüsten ihn, durchdringen ihn. Und doch brechen sie sich auch an ihm, kehren nach einer Weile in die Ruhe zurück, um dann ihren Rhythmus von kommen und gehen wieder aufzunehmen. Und der Strand? Er ist da.

Mein liebes Kind, wenn du mich brauchst, ich bin da.