Schlagwort: Herz

Der Fluss

Zwei Mönche gehen einen breiten Fluss lang. Dort steht eine Frau, die verzweifelt ist, weil sie den Fluss überqueren muss, es sich jedoch nicht traut. Da nimmt einer der Mönche die Frau und trägt sie auf seinen Armen über den Fluss, kommt zurück und geht mit seinem Mönchsbruder weiter am Fluss entlang. Nach einer Weile sagt dieser dann zu ihm: Du weißt schon, dass wir keine Frauen anfassen dürfen, oder? Du aber hast die Frau vorhin über den Fluss getragen! Ja, sagt der Andere daraufhin: Ich habe sie dahinten am anderen Flussufer abgestellt, du aber trägst sie immer noch mit dir herum.

Vertrauen

Alles greift harmonisch in-ein-ander und es ist wie von selbst. Wir atmen ein, unsere Lunge tauscht Kohlendioxid gegen Sauerstoff  aus. Unsere Blut transportiert, angetrieben vom Herzen, diesen Sauerstoff in jede, unsere Zellen. Woher weiß es das? Denken wir jeden Sekunde daran, hoffentlich findet das Blut auch diese und jene Zelle unseres Körpers? Nein, wir haben vertrauen. Wir haben es gelernt zu vertrauen, es ist ein Prozess und wir sind Eins mit ihm. Auch begeben wir uns in den Schlaf, wir wissen einfach, das wir das können. Wir haben Vertrauen. Dieses Vertrauen können wir in unser Bewußtsein transportieren. Da ist etwas harmonisches. Es ist in uns, ein Quell von unbekannter Herkunft, vieleicht aus einer anderen Dimension, dem können wir uns anvertrauen. Das wir es können, beweisen wir uns selbst, mit jedem Herzschlag unseres Lebens.