Es war so unglaublich – stück weit wie aus dem echten Leben gegriffen

Es war so unglaublich – stück weit wie aus dem echten Leben gegriffen 🙂 Unfassbar!!!
Ich bin so beeindruckt von diesen Bildern und Eindrücken. Und es geht mir sehr gut damit.
VIELEN DANK DIR!!! Diese Aufstellung gibt mir echte Hoffnung.
Es war auch eine sehr tolle Gruppe, eine schöne Energie.
Dann lasse ich das mal wirken – und mal sehen, wie sich alles entwickelt.
Es grüßt ganz herzlich
A.

Quelle: Mail an mich

Was es ist

Was ist Familienstellen nun eigentlich?

Für mich ist es der Zugang zur Familiengeschichte einer Person, der Person, die aufstellt.
Die Stellvertreter bekommen über das „wissende Feld“, wissenschaftlich als „morphogenetisches Feld“ bekannt, Informationen zu den Personen (oder Dingen) die sie repräsentieren. Beschreiben ist das Eine, es zu erleben, das Andere. Ich denke, dass wir uns ständig durch dieses morphogenetisches Feld austauschen, in den Aufstellungen ist es halt nur sehr konzentriert. Ein Beispiel: Sie denken, dass sie unbedingt jemanden anrufen müssen und wenig später werden sie von dieser Person angerufen. Ich zähle auch Intuition zum wissenden Feld dazu.

Aushalten

In meinen Aufstellungen weise ich darauf hin, wie wichtig es ist, Sätze und Worte die einen während der Aufstellung erreichen auch auszuhalten. Das ist wichtig, damit sich das Gesagte in uns entwickeln kann.
Ich möchte das an einem Beispiel erläutern. Sagt in der Aufstellung ein Elternteil (Stellvertreter) zum Kind „jetzt bin ich da„, reagiert das Kind (also der Stellvertreter des Kindes) oft sehr heftig mit Vorwürfen „aber du hast ….„. Es erkennt und spürt die Kraft nicht, die mit diese Aussage mitschwingen. Jetzt ist die Kraft der Ahnen präsent, jetzt kann darf es fließen. Daher gilt es das Gesagte, Hellinger nannte es einmal die „heilende Sätze“, in uns wirken zu lassen und für uns zu schauen, ob unsere Seele etwas damit anfangen kann. Ist das nicht der Fall, haben wir nichts verloren, ist es wichtig für uns und wir haben es ausgehalten, ist es ein Bereicherung für unser Leben.

Ich trage es

Ich trage es zu dem Preis, den es mich kostet

(Bert Hellinger).

Dieser Satz macht uns frei!
Wir sagen zu unseren Entscheidungen ja, bewusst und in voller Zustimmung dessen, was es für uns bedeutet. Ich entscheide jetzt was und es wird mich etwas kosten, wobei es mich immer etwas kostet, wenn ich mich für oder gegen etwas entscheide. Diesesmal ist es mir bewusst und ich sage ja. Ich stehe dadurch zu mir. Warum mich dieser Satz frei macht? Ich übernehme durch diesen Satz die Verantwortung für mein Handeln, es gibt da keinen, dem ich es zum tragen übergeben kann. Somit trage ich auch den weiteren Verlauf der Dinge. Manchmal trage ich sie nicht nur, sondern muss ich sie ertragen, aushalten und schauen was kommt. Alles ist im Fluss, ich gebe mich dem hin, wohlwissend, diesen Weg gewählt zu haben, eben

zu dem Preis, den es mich kostet.

 

Der Unterschied

Ein alter Mann kommt früh morgens an den Strand. In der Ferne sieht er einen jungen Mann, der am Strand entlang geht und sich immer wieder bückt und etwas ins Wasser wirft. Beim Näherkommen sieht der alte Mann, dass es Seesterne sind, die nachts angespült wurden und die der Mann ins Meer zurück wirft. „Was machst Du da“, fragt der alte Mann den Jungen. „Ich werfe die Seesterne wieder zurück ins Wasser. Die Sonne geht gleich auf und wenn sie dann noch hier am Strand liegen, dann vertrocknen sie“ antwortet der junge Mann. „Aber“, sagt der alte Mann „hier am Strand liegen Tausende und Tausende von diesen Seesternen. Da macht es doch keinen Unterschied ob du diese paar hier ins Wasser wirfst“. Nachdenklich hob der junge Mann wieder einen Seestern auf, betrachtete ihn und warf ihn ins Wasser. Dabei sagte er: „Für diesen hier macht es einen Unterschied“.